Und falls du dich jetzt bestürzt fragst, wie ich so ein Tierquäler sein kann und dem Hund veganes Futter geben kann: Hunde sind Allesfresser und biologisch in der Lage, sowohl Fleisch als auch Gemüse und Pflanzen zu verdauen.
Ich glaube nicht, dass es gesund und natürlich ist, wenn ein Hund eine Kuh isst. Sie wären natürlicherweise gar nicht in der Lage eine Kuh zu jagen und zu erlegen. Es gibt mittlerweile gute und viele Möglichkeiten, veganes Futter für Hunde (bio und vegan) zu kaufen, die wenn überhaupt, gar nicht so viel teurer sind. Diese verschiedenen Trockenfutter sind perfekt darauf abgestimmt, die Vierbeiner mit ausreichend Mineralstoffen und Vitaminen zu versorgen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es dem Hund super schmeckt, ich füttere oft eine Portion Trockenfutter mit einer Portion gekochtem Gemüse. Zu den gesundheitlichen Auswirkungen kann ich nicht viel sagen, das einzige was sich sichtlich verbessert hat, ist der Mundgeruch des Hundes. Viel besser. 

Warum ich auch nicht glaube, dass mein Hund erpicht auf Fleisch ist: Sie ist eine Jägerin und fängt hin und wieder im Garten eine Ratte, spielt aber nur damit und hat keinerlei Interesse, die Ratte dann zu fressen. Im Gegenteil, nach dem Töten wird sie in den Busch geworfen und vor dem Napf auf das Futter gewartet. 

Und nur als Randnotiz: Es lebt auch eine Katze im Haus, aber die bekommt kein veganes Futter, weil Katzen meiner Ansicht nach reine Karnivoren sind und Fleisch brauchen. Wenn du anderer Ansicht bist, würde ich mich sehr über deinen Kommentar freuen.

Zurück zu den Hundeleckerlies - Ich mach sie selber, weil ich wie gesagt im Laden nichts brauchbares finde. Sie sind echt simpel, man braucht Erdnussbutter und Mehl und Karotten als Hauptzutaten. Ich habe schon gehört, dass Erdnussbutter nicht gut für Hunde ist, allerdings bekommt der Hund ja nur ab und an ein kleines Leckerli und Erdnussbutter nicht in großen Mengen und außerdem hab ich festgestellt, dass eine Fettquelle in der Ernährung nicht schadet, das Gewicht hat sich dadurch besser eingependelt. Außerdem benutze ich ungesalzene Erdnussbutter.

Hier die Zutatenliste:
130 g Mehl
30g Hafermehl (Haferflocken in einer Küchenmaschine mahlen)
1/2 Tl Backpulver
Prise Salz
90g Erdnussbutter ungesalzen
60g geriebene Karotten

Und so gehts:
- Ofen auf 180°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
- In einer Schüssel alle Zutaten zu einem Keksteig vermischen. Es soll gut zusammenpappen, aber nicht zu klebrig sein. Wenn der Teig zu klebrig ist, etwas Mehl dazugeben und wenn der Teig nicht hält, etwas Erdnussbutter oder Wasser zugeben, bis eine gute Konsistenz erreicht ist (wie ein Cookieteig).
- Mit den Händen kleine Kugeln formen und für 10 Min backen. Je nach Größe des Hundes können die Hundekekse beliebig groß geformt werden und je kleiner sie sind, desto eher sind sie fertig. Sie sind dann fertig, wenn sie unten leicht braun werden. Nach dem Abkühlen werden sie auch noch fester. Unbedingt abkühlen lassen, bevor der Hund probieren darf.